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Normdefizite 2018

Die Gesundheitdirektion des Kantons Zürich hat heute die Normdefizite für 2018 bekannt gegeben. Diese sind wiederum leicht gestiegen und damit auch die Restfinanzierung für die Freiberuflichen. Wir freuen uns über diesen Erfolg!

Schreiben GD

Neue Normdefizite für Freiberufliche Pflegende ab 2016

Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich hat die Normdefizite fürs 2016 festgelegt, siehe Kreisschreiben GD. Für die freiberuflichen Pflegenden sind diese insgesamt etwas gestiegen. Dieses Resultat freut uns und zeigt die Wichtigkeit einer vollständigen und korrekt geführten Statistik über die Kosten der Freiberuflichen auf. Diese Daten bilden nämlich die Basis für die Berechnung der Normkosten und der Normdefizite.

2017 bleiben die Normdefizite für die Freiberuflichen gleich wie 2016. Kreisschreiben GD

Änderungen im Statistik-Tool für Freiberufliche Pflegende

Für die Erhebung der Daten 2014 wurde das Statistik-Tool etwas angepasst, bitte beachten Sie die Änderungen in folgendem Dokument.

Bei Fragen wenden Sie sich an regina.soder (at) sbk-zh.ch

 

 

Neue Normdefizite für Freiberufliche Pflegende ab 2015

Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich hat die Normdefizite fürs 2015 festgelegt Kreisschreiben GD. Für die freiberuflichen Pflegenden sind diese in den KLV 7 A und B-Leistungen moderat und in den C-Leistungen markant gestiegen. Dieses Resultat freut uns sehr, wir liegen mit diesen Ansätzen über denjenigen der meisten anderen Kantone.

Wichtige Neuerung ab 1.1.2015 für die Rechnungstellung an die Gemeinden: Es muss immer der vorgegebene Normdefizitansatz in Rechnung gestellt und erst in einem zweiten Schritt die Patientenbeteiligung abgezogen werden (vgl. Muster im Anhang des Kreisschreibens).

Bzgl. Rechnungslegung gilt nach wie vor die einfache Buchhaltung mit den wichtigsten Einnahme- und Ausgabekonten. Eine doppelte Buchhaltung und eine Kostenstellenrechnung muss erst ab einem Umsatz von über Fr. 100'000.- geführt werden.

Bei Fragen wenden Sie sich an regina.soder (at) sbk-zh.ch

 

 

Vorgaben zur Buchhaltung und Rechnungslegung

Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich gibt vor, dass alle Anbieter von ambulanten Pflegeleistungen ihre Buchhaltung und Rechnungslegung nach den Vorgaben des Finanzmanuals des Spitexverbandes führen müssen. Wir konnten erwirken, dass Freiberufliche Pflegefachpersonen weiterhin eine vereinfachte Form der Buchhaltung führen und sich auf folgende Kostenarten beschränken können:
- Sozialversicherungsbeiträge
- übrige Versicherungsprämien
- Berufskosten (Raumkosten und Büromaterial, Kommunikation, Apparate, Auto)
- Fortbildung, Fachliteratur und Supervision
- Allgemeine Unkosten und Verpflegung zwischen Einsätzen

Freiberufliche Pflegefachpersonen sind nicht verpflichtet, eine doppelte Buchhaltung zu führen, sofern sie nicht im Handelsregister eingetragen sind. Die Pflicht, sich im Handelsregister einzutragen entsteht erst ab einem Umsatz von über Fr. 100'000.-

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Regina Soder: regina.soder (at) sbk-zh.ch

 

Tarife Akut- und Übergangspflege im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich hat der Regierungsrat die Tarife für die Akut- und Übergangspflege für die Jahre 2015 bis 2017 festgelegt. Lesen Sie dazu den entsprechenden RRB

Krankenkassentarife ab 1.1.2014

Ab 1.1.2014 gelten auch im Kanton Zürich die nationalen Krankenkassentarife:

KLV 7 A: Fr. 79.80/h
KLV 7 B: Fr. 65.40/h
KLV 7 C: Fr. 54.60/h

Mit den neuen Tarifen kommt es gleichzeitig zu einer Änderung der Rundung der erbrachten Pflegeleistungen. Bisher wurden die Pflegeleistungen auf die nächsten 15 Minuten aufgerundet. Neu gelten eine Mindesteinsatzdauer von 10 Minuten und anschliessende 5-Minuten-Rundungen.

 

Erfolg für die freiberuflichen Pflegefachpersonen im Kanton Zürich

Mitte September hat die Gesundheitsdirektion die Vorgaben zu Normdefiziten und Rechnungslegung im Jahr 2014 gemäss Pflegegesetz vorgelegt. Für freiberuflich tätigen Pflegefachfrauen ein Erfolg: Die Normdefizite, also der Anteil, welchen die Gemeinden an die Kostendeckung der Leistungserbinger im ambulanten Pflegebereich beisteuern, sind neu wir folgt geregelt:
Mit Patientenbeteiligung:
KLV 7 A) Abklärung, Beratung und Koordination: Fr. 29.--/h
KLV 7 B) Untersuchung und Behandlung: Fr. 17.90/h

KLV 7 C) Grundpflege: Fr. 13.60/h

Ohne Patientenbeteiligung:

KLV 7 A) Abklärung, Beratung und Koordination: Fr. 37.--/h
KLV 7 B) Untersuchung und Behandlung: Fr. 41.90/h

KLV 7 C) Grundpflege: Fr. 25.60/h
Wir freuen uns über diesen Erfolg, der auf den hartnäckigen Einsatz des SBK ZH/GL/SH und die gute Zusammenarbeit mit den Vertretern der Gesundheitsdirektion zurückzuführen ist. 

Restfinanzierung 2013 für alle Leistungserbringer der ambulanten Pflege

Die Gesundheitsdirektion legte Ende November die Restfinanzierung 2013 für alle Leistungserbringer der ambulanten Pflege fest. Für die freiberuflich tätigen Pflegenden und private Spitexorganisationen zeigt sich eine deutliche Verbesserung. Neu wird für alle Freiberuflichen ohne kommunalen Auftrag folgende Restfinanzierung durch die Gemeinden übernommen:

KLV 7 A CHF 19.05
KLV 7 B CHF 10.--
KLV 7 C CHF 25.30

Für Freiberufliche Wochenbett, welche keine Patientenbeteiligung verrechnen können, gelten folgende Tarife:

KLV 7 A CHF 27.05
KLV 7 B CHF 34.--
KLV 7 C CHF 37.30

Freiberufliche die einen Leistungsauftrag mit ihrer Gemeinde oder der Spitexorganisation ihrer Gemeinde abgeschlossen haben, also am kommunalen Auftrag beteiligt sind, sollten in der Regel gleich restfinanziert werden, wie die Spitexorganisationen mit kommunalem Leistungsauftrag:

KLV 7 A CHF 30.55
KLV 7 CHF 21.05,
KLV 7 CHF 35.40, bzw. ohne Patientenbeteiligung
KLV 7 A CHF 38.55
KLV 7 B CHF 45.05
KLV C CHF 47.40

Wir freuen uns über diese deutliche Verbesserung, die nur dank unserer Interventionen zustande kam, war doch bis anhin die Restfinanzierung lediglich bei CHF 8.-/h angesetzt. Dennoch sind wir der Meinung, dass der Unterschied zur Spitex mit kommunalem Auftrag zu gross ist. In Gesprächen mit der GD konnten wir erwirken, dass für die Festlegung der Restfinanzierung fürs 2014 nochmals eine Auswertung der Statistikzahlen von 2012 stattfindet.

Auch die Krankenkassentarife sind im ab 1.1.2013 höher: Die KK-Tarife wurden von der GD fürs 2013 leicht angehoben.

Ab dem 1.1.2013 gelten folgende Tarife:

KLV 7 A CHF 76.55/Std.
KLV 7 B CHF 65.25/Std.
KLV 7 C CHF 53.55/Std.
08.02.2013

Neue Restfinanzierungspauschalen 2013 im Kanton Zürich:

Der Kanton Zürich legt die neuen Restfinanzierungspauschalen für 2013 fest. Diese sind ca. 10% höher als die bisher CHF 8.-/Std. Bitte verrechnen Sie ab 1.1.2013 die neuen vom Kanton festgelegten Pauschalen.
Vorgaben der Gesundheitsdirektion [255 KB] 16.12.2012

Neue Tarife 2013 im Kanton Zürich:

Der Kanton Zürich legt die KK-Tarife für 2013 fest und steigert diese geringfügig. Ab 2014 gelten in allen Kantonen die gleichen Tarife nach Artikel 7a des KLV. Protokoll des RR [1'287 KB] 11.09.2012

Gespräch mit der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich:

Am 1. Juni fand eine Aussprache zwischen dem SBK und der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich statt. Den SBK vertraten Regina Soder (Präsidentin SBK ZH/GL/SH), Elvira Nussbaumer (Leiterin Dienstleistungen SBK Schweiz) und RA Kaspar Gehring.

Von Seiten der Gesundheitsdirektion nahmen Herr RR Thomas Heiniger und die Herren Wolf (Stv. Leiter Gesundheitsversorgung) und Preuss (MA Datenanalyse und Support) am Gespräch teil. Wir konnten in dieser Aussprache unsere Hauptanliegen platzieren und stiessen damit auf grosses Verständnis bei der GD. Zwei Schwerpunkte dominierten das Gespräch:

a) die Monopolstellung der öffentlichen Spitexorganisationen und
b) die Restfinanzierung der Freiberuflichen.

Mehr Informationen [52KB] 12.06.2012

Unter folgendem Link können Sie einen Musterbrief als Antwort auf den Ablehnungsentscheid bzgl. Restfinanzierung der Gemeinde herunterladen.

Musterbrief für Freiberufliche als Antwort an ihre Gemeinden [28 KB]

Die Sektion reagiert selber auch mit einem Brief an die Gemeinden, die sich bei ihr gemeldet haben und wird bei RR Heiniger vorstellig.

Musterbrief für Freiberufliche Wochenbett als Antwort an ihre Gemeinden [18 KB]

Der SBK macht Druck bei der Restfinanzierung von freiberuflichen Pflegefachpersonen

Mit untenstehendem Kreisschreiben fordert der SBK ZH/GL/SH alle Zürcher Gemeinden auf, ihrer Verpflichtung, alle Leistungsanbieter im Ambulanten Bereich bis zur Deckung der Vollkosten zu restfinanzieren, nachzukommen. Sie können als Freiberufliche auch selber etwas tun, wenn Ihre Gemeinde keine Restfinanzierung übernehmen will: Passen Sie den untenstehenden Musterbrief für Freiberufliche auf Ihre Situation an und schicken Sie diesen zusammen mit dem Dokument "Tarifberechnung für Freiberufliche" an Ihre Gemeinde.
Sollte die Gemeinde nicht bezahlen und Ihnen einen Ablehnungsentscheid schicken, wenden Sie sich bitte an uns, damit wir gegebenenfalls rechtliche Schritte einleiten können.

Kreisschreiben an die Gemeinden des Kantons Zürich [37 KB]
Tarifberechnung für Freiberufliche [17 KB]
Musterbrief für Freiberufliche [19 KB]
Musterbrief für Freiberufliche Wochenbett [23 KB]
Erläuterung zur Wochenbettpflege nach KLV 7 [55 KB]
Motion Joder: Gegen eine diskriminierende Umsetzung der Pflegefinanzierung
09.02.2012

Neue Tarife 2012

Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich hat die Tarife für Freiberufliche und private Spitexorganisationen im 2012 festgelegt. Dies geschah ohne Einbezug der entsprechenden Verbände. Die neuen Tarife sind zum Teil deutlich unter den bisherigen, was wir weder nachvollziehen noch akzeptieren können. Wir haben dies sowohl anlässlich einer Resonanzgruppensitzung als auch schriftlich bei der Gesundheitsdirektion deponiert. Zusammen mit dem SBK Schweiz und unserem Rechtsanwalt überprüfen wir rechtliche Schritte gegen die Tarife 2012.

Zudem versuchen wir mit den Städten Zürich und Winterthur eine Rahmen-Vereinbarung über die Restfinanzierung für die Freiberuflichen abzuschliessen. Da weder Gemeindepräsidentenkonferenz noch Gesundheitsdirektion für entsprechende Verhandlungen offen sind, müssen wir nun über die einzelnen Gemeinden gehen, was entsprechend langwierig sein wird. Wir erhoffen uns aber eine Vereinfachung der Verhandlungen, wenn erst mal mit den grössten Gemeinden entsprechende Vereinbarungen bestehen.

Für Sie als Freiberufliche ist es wichtig, dass Sie bei Ihren Patienten

a) die CHF 8.-/Tag und bei den Gemeinden die CHF 8.-/Std. einfordern. Falls Sie dies nicht tun, wird man Ihnen das auslegen, dass Sie es ja nicht nötig hätten, mehr zu verdienen, wenn Sie nicht mal das, was Ihnen zusteht beanspruchen.

b) mit Ihren Gemeinden Kontakt aufnehmen und eine Leistungsvereinbarung abschliessen, die auch eine entsprechende Restfinanzierung beinhaltet. Wenn Ihre Gemeinde negativ reagiert, lassen Sie sich diesen Beschluss schriftlich geben. Wir können rechtlich nur gegen schriftliche Beschlusse vorgehen.

Bzgl. Rechnungslegung 2012 empfehlen wir Ihnen, vorerst Ihre bewährte Buchhaltungs-Methode anzuwenden und nicht schon auf die von der GD geforderte Rechnungslegung nach Spitexmanual umzustellen. Diese Rechnungslegung ist für Freiberufliche sehr umständlich und unserer Meinung nach auch nicht sinnvoll. Wir haben dies der GD mitgeteilt und beantragt, dass den Freiberuflichen eine vereinfachte Rechnungslegung gewährt wird, welche folgende Punkte beinhaltet:

  • Sozialversicherungsbeiträge
  • Übrige Versicherungsprämien ­
  • Berufskosten (Raumkosten und Büromaterial, Kommunikation, Apparate, Auto etc.)
  • ­Fortbildung, Fachliteratur und Supervision
  • Allgemeine Unkosten und Verpflegung zwischen Einsätzen

Hier warten wir noch auf Antwort.

Kreisschreiben GD vom 14.10.2012 [1'543 KB]
Brief SBK an GD [82 KB]
09.01.2011

Gremium für die Umsetzung des Pflegegesetzes gegründet
Im Kanton Zürich tragen die 171 Gemeinden die Verantwortung für die Umsetzung des Pflegegesetzes. Dies führt leider zu vielen Missverständnissen und aktuell enormem Mehraufwand für unsere freiberuflichen Mitglieder. Dank hartnäckigem Intervenieren bei Gesundheitsdirektion (GD) und Gemeindepräsidentenkonferenz konnten wir erwirken, dass nun ein Gremium entsteht, in dem alle Player (GD, Gemeinden, freiberufliche Pflegende vertreten durch unsere Sektion, Spitex und Pflegeheime) zusammenkommen mit dem Ziel, die Umsetzung des Pflegegesetzes zu harmonisieren. Die erste Sitzung dieses Gremiums findet im November statt. Unser Ziel für 2012 ist es, dass

a) die Umsetzung des Pflegegesetzes vereinheitlicht ist und
b) die Freiberuflichen zu einer angemessenen Restfinanzierung durch die Gemeinden kommen.
07.09.2011

Umsetzung Pflegegesetz:
Im Kanton Zürich sind die Gemeinden verantwortlich für die Umsetzung des Pflegegesetzes. Dies bedeutet, dass alle Freiberuflichen sich bei den Gemeinden, in denen sie tätig sind, informieren müssen, welche Formulare sie für die Abrechnung beibringen müssen. Freiberufliche haben in jedem Fall Anrecht auf die restlichen 10% Patientenbeteiligung, welche der Kanton übernimmt, also auf pauschal CHF 8.-/Std/Klient, unabhängig davon, ob sie eine Leistungsvereinbarung mit der Gemeinde eingegangen sind oder nicht.

Pflegefinanzierung Kanton ZH
Das neue Pflegegesetz tritt im Kanton Zürich per 1.1.2011 in Kraft.
Mehr Informationen [47KB]
13.12.2010