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Wir setzen uns für gerechte Löhne ein!


Teilprojekt (TP3) zur Lohnrevision des Kantons Zürich

Anfangs April 09 hat der Kanton Zürich ein wichtiges Teilprojekt (TP3) zur Lohnrevision in die Vernehmlassung gegeben. Die vorgeschlagenen Neueinstufungen für einige Berufsgruppen im Gesundheitswesen, unter anderem für die Pflege, müssen genau unter die Lupe genommen werden!

Vernehmlassungspartner der Regierung

Wir haben die Möglichkeit, dem Regierungsrat eine Stellungnahme für die Lohnrevision einzureichen. Eine Arbeitsgruppe unserer SBK-Sektion arbeitet zur Zeit an der Vernehmlassungsantwort und setzt sich intensiv mit dem Vorhaben des Kantons auseinander. Die Eingabefrist ist in der ersten Junihälfte. Anschliessend kommt die Vernehmlassung zur Debatte in den Kantonsrat. Entscheidungsgremium ist der Regierungsrat.

Unsere Strategie

Wir setzen auf Fakten, Differenziertheit und Verhandlung!
Als Berufsverband ist es uns ein wichtiges Anliegen, dass wir uns differenziert mit Vorlagen o.ä. auseinandersetzen und Fakts erarbeiten. Einen Sturm im Wasserglas anrühren, ist nicht unsere Devise: der Sturm ist im ersten Moment zwar gut hör- und fühlbar, aber auch dieser legt sich in der Regel von selbst und was übrig bleibt, sind oft Schäden, die zuerst wieder repariert werden müssen.

Dieses Bild kann auch übertragen werden auf unsere Zusammenarbeit mit der Regierung. Als Verhandlungs- und Sozialpartner möchten wir sachlich verhandeln und nicht Wut, Panik und Unzufriedenheit auslösen, bevor wir uns überhaupt vertieft mit einer Sachlage auseinandergesetzt haben.

Wir arbeiten auf Hochtouren für unsere Mitglieder, aber einfach ein bisschen weniger laut und agressiv als andere...

Unsere Stellungnahme

Eins ist sicher: Der SBK ist mit der vorgesehenen Einreihung der diplomierten Pflegenden nicht einverstanden.
Wir werden an dieser Stelle ca. Mitte Juni unsere Stellungnahme publizieren. Je nachdem, wie der Kantonsrat, bzw. schlussendlich der Regierungsrat entscheiden wird - wird unsere Strategie ausfallen.

Die Anforderungen an die Pflegenden sind stetig gestiegen, der Druck auf sie nimmt kontinuierlich zu. In Kürze droht uns zusätzlich ein massiver Personalmangel. Umso wichtiger sollte es auch für den Kanton sein, attraktive Arbeitsbedingungen anzubieten und nicht wieder neue Lohnungerechtigkeiten zu schaffen!

Deshalb ist es für uns keine Frage, dass wir uns als Berufsverband dafür einsetzen, dass das Pflegepersonal die ihm zustehende Entlöhnung erhält. Wir wehren uns gegen die Ungleichbehandlung im Vergleich zu anderen Berufen!

Wir werden an dieser Stelle berichten, sobald wir neue Informationen haben.
aktualisiert 25.05.2009

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Wie geht es weiter? Weichenstellung in der Berufsbildung Pflege