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Lohnnachzahlungen

Der Regierungrat lehnt die Forderung nach einem Gespräch mit dem SBK und dem VPOD erneut ab
Wie bereits an dieser Stelle berichtet, haben wir aufgrund des Gesprächs mit Frau Regierungsrätin Dr. Ursula Gut erneut ein Schreiben an Herrn Regierungsrat Dr. Thomas Heiniger gesandt. In diesem haben wir zum x-ten Mal unserem Begehren Ausdruck verliehen, dass alle Pflegenden FA SRK, GG- und Kindernpflegenen – auch jene, welche die Verjährung nicht unterbrochen haben – Anspruch auf Lohnnachzahlungen erhalten sollen. Nun kam die enttäuschende Antwort! In seinem Schreiben zeigt Gesundheitsdirektor Dr. Thomas Heiniger keinerlei Bereitschaft für ein erneutes Gespräch mit den Verbänden. Unsere Forderungen wurden wiederholt klar abgelehnt. Auch für eine Kompromisslösung zeigt die Regierung keinerlei Bereitschaft.
Die Präsidentin Regina Soder suchte daraufhin das Gespräch mit der Juristin des Kantons Zürich, Frau M. Schurter um mit ihr die Problematik und unserem Anliegen für die PflegerInnen Ausdruck zu verleihen. Das Begehren scheint chancenlos zu sein.

Der SBK Sektion ZH/GL/SH ist sehr enttäuscht über diesen Bescheid und bedauert diesen sehr. Es ist aus unserer Sicht überhaupt nicht nachvollziehbar, weshalb der Regierungsrat in keiner Weise auch nur ansatzweise die wertvolle Arbeit der PflegerInnen würdigt. Es ist schade, dass der SBGRL damals, als die Lohnklagen stattfanden, nicht mitgezogen und seine Mitglieder unterstützt hat. Dieses Debakel hätte damit verhindert werden können. Der SBK wird seine Mitglieder direkt informieren, wie sich das weitere Vorgehen gestalten wird.
14.05.2008

Endlich - Einladung zu einem Gespräch mit Regierungsrätin Dr. Ursula Gut
Nach wiederholtem Nachfragen und mehrmaligem Schreiben ist es endlich soweit - wir haben eine Einladung zu einem Gespräch mit Regierungsrätin Dr. Ursula Gut erhalten. Das Gespräch hat am 6. März 08 stattgefunden.

Bereits am selben Abend traf sich die Arbeitsgruppe Lohnnachzahlungen mit den Verbänden um weitere mögliche Strategien festzulegen und die Informationsveranstaltung vorzubereiten.

Die Arbeitsgruppe und die Verbände hoffen nun auf eine grosse Anzahl Teilnehmenden an der Informationsveranstaltung vom 19. März im Volkshaus Zürich. An diesem Abend wird zusammen mit den Anwesenden das weitere Vorgehen besprochen.
Flyer Veranstaltung [116 KB]
13.03.2008

Bericht der Sitzung mit der Arbeitsgruppe Lohnnachzahlungen vom 28.11.2007

Die Arbeitsgruppe Lohnnachzahlungen FA SRK hat an der Sitzung vom 27.11.2007 folgendes Vorgehen beschlossen:

Da wir von Regierungsrätin Ursula Gut noch keine offzielle Antwort erhalten haben, schreiben wir erneut einen Brief mit dem Begehren, eine Delegation der Verbände für Verhandlungen einzuladen. Unser Ziel: Lohnnachzahlungen für ALLE!

Wir planen für den Monat März eine Informationsveranstaltung für die Pflegenden FA SRK, GG- und Kinderpflegenden. Je nach Antwort der Regierungsrätin wird anlässlich dieser Veranstaltung zusammen mit den Anwesenden über das weitere Vorgehen entschieden.
30.11.2007

Aktivitäten des SBK seit der Verfügung des Regierungsrates

Der SBK führte am 2. Juli 07 zusammen mit dem VPOD eine Informationsveranstaltung durch an der über 100 Betroffene Pflegende teilnahmen. An diesem Abend bildete sich eine Arbeitsgruppe, welche zusammen mit den Verbänden Strategien für das weitere Vorgehen entwickelt. Noch im Juli 07 forderten der SBK und der VPOD den Regierungsrat in einem Schreiben auf, Lohnnachzahlungen für alle betroffenen Berufsgruppen zu gewähren. Leider kam eine abschlägige Antwort.
Im September traf sich die Arbeitsgruppe, um weitere Massnahmen zu beschliessen. Es wurde erneut ein Brief an die Regierungsräte der Finanz- und Gesundheitsdirektion verfasst mit der Forderung, Verhandlungen mit einer Delegation Betroffener aufzunehmen. Parallel dazu läuft eine Unterschriftensammlung bis Ende November 07.

Am 29. November ist eine nächste Sitzung mit der Arbeitsgruppe geplant. An diesem Anlass wird das weitere strategische Vorgehen geplant und in die Wege geleitet. Wir werden an dieser Stelle über die weiteren Schritte informieren.
18.10.2007

Lohnnachzahlungen für alle!
Petition [92 KB] der FA SRK-, GG- und Kinderpflegenden im Kanton Zürich
27.09.2007

Wer hat Anspruch auf Lohnnachzahlungen?

Sind Sie PflegerIn FA SRK, PflegerIn GG und KinderkrankenpflegerIn und möchten wissen, ob Sie Anspruch auf Lohnnachzahlungen haben, dann lesen Sie untenstehende Hinweise, welche auf Ihre persönliche Situation zutreffen, genau durch.

Sie haben die Verjährung nicht unterbrochen? Dann lesen Sie diese Hinweise.

Sie haben die Verjährung unterbrochen und waren zwischen dem 01.07.97 und 30.06.01 bei einem nicht kantonalen Arbeitgeber angestellt. Dann sollten Sie die folgenden Hinweisen ganz genau durchlesen.

Die Pflegenden FA SRK, GG-Pflegende und Kinderpflegende, welche die Verjährung unterbrochen haben und beim Kanton angestellt waren/sind, sollen ihre Lohnnachzahlungsansprüche folgendermassen geltend machen.
28. August 2007

Der Regierungsrat anerkennt die diskriminierende Entlöhnung der Pflegenden FA SRK, GG- und Kinderpflegenden

Sechs Jahre nach den Zürcher Lohngleichheitsurteilen anerkennt der Regierungsrat in einer Verfügung, dass auch Pflegende FA SRK, Pflegende für Geburtshilfe und Gynäkologie sowie Kinderpflegende bis Juni 2001 für ihre Arbeit nicht gerecht entlöhnt worden sind.

Die Pflegefachfrauen und Berufstätigen im Gesundheitsbereich, denen bis 2001 diskriminierende Löhne bezahlt wurden, haben im Jahr 2002 Lohnnachzahlungen für wenigstens fünf Jahre erhalten. Die Pflegenden FA SRK-, GG- und Kinderpflegenden wurden damals zu Unrecht davon ausgeschlossen. Diese Lohnnachzahlungen waren eine kleine Wiedergutmachung für die jahrelange Diskriminierung. Sie steht nach Ansicht des SBK auch den Pflegenden FA SRK-, GG- und Kinderpflegenden zu.

Der SBK fordert deshalb zusammen mit den Betroffenen und dem VPOD eine Wiedergutmachung der jahrelangen Diskriminierung. Weitere Informationen sind in der Medienmitteilung [25 KB] sowie in der Resolution [36 KB] zu Handen des Regierungsrates nachzulesen, die von über 100 Pflegenden verabschiedet wurde.
Juli 2007

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