Das Personal ist der Ausweg aus der Krise
Die Vereinigten Personalverbände des Kantons Zürich (VPV), in welchen der SBK Mitglied ist, fordern für die Lohnrunde 2010 eine individuelle Lohnerhöhung von 1% sowie 0,5% für den Ausgleich des Teuerungsrückstands von über 7%. Im Sinne der Sozialpartnerschaft wünschen die VPV, von der Regierung in die kurz-, mittel- und langfristige Planung für die Lohnperspektiven eingeladen zu werden. Ohne das Personal wird der rasche Ausweg aus der Wirtschaftskrise verunmöglicht. Nur mit dem Personal erreicht der Kanton die dringend notwendige Kaufkraftsicherung.
Für die individuelle Lohnerhöhung 2010 fordern die VPV 1% und nicht nur 0,4%, wie das die Regierung vorgesehen hat. Dieses eine Prozent lässt sich über die Rotationsgewinne von selbst finanzieren. Nur wenn die Regierung bereit ist, analog zu den Investitionen in die Attraktivität des Kantons, auch ins Personal zu investieren, kann die Kaufkraft gesichert werden. Und diese ist für die Wirtschaft dringend notwendig. Ausserdem fordern die VPV mit ihren 13 Berufsverbänden, dass der Teuerungsrückstand von über 7% stufenweise ausgeglichen wird. Für das Jahr 2010 mit 0,5% – als Eingeständnis eines langjährigen Versäumnisses.
Im Sinne der Sozialpartnerschaft fordern die VPV die Regierung auf, sie an die kommenden Gespräche für die mittelfristigen Massnahmen einzuladen. Zudem braucht das Personal eine garantierte kurz-, mittel- und langfristige Planung für die Anstellungsbedingungen. Weitere Sparbeiträge, wie sie in den letzten, finanziell noch nicht krisenbehafteten Jahren erbracht wurden, kommen für die VPV nicht in Frage. Das Investitionsvolumen des Kantons muss aus wirtschaftlichen Gründen auch für das Personal verwendet werden. Nur mit dem Personal erreicht der Kanton die dringendst notwendige Kaufkraft-sicherung und den damit verbunden Aufschwung.
